Sicherheit vs Freiheit (Aufgabe 2)

Überwachung von Menschen ist eigentlich schon ein alter Hut. Schon in alten Krimis sieht man, wie sich die Polizei bei Erpressungen in dem Haus des Opfers breitmacht und wartet, bis der Täter das angezapfte Telefon anruft. Die ganze Technik wird meistens umständlich in das Haus gebracht und die abgehörte Person ist anwesend und absolut damit einverstanden. Heute benutzt man hauptsächlich das Internet für den Datenaustausch, damit entstehen 2 Probleme:

  1. Das Internet vergisst nie
  2. Daten werden zentral gesammelt

Statt Daten von einer bestimmten Person abzuhören, kann man ja gleich von allen die Daten sammeln und auswerten. Verschiedene soziale Netzwerke wie Facebook und Google+ bieten ein riesiges Netzwerk aus Personen und deren Beziehungen. Jeder dieser Firmen hat ein sehr hohes Machtpotenzial um diese Daten zu nutzen. Wenn ich nun alle Daten sammeln will, muss ich mich nur noch mit den Firmen wie Microsoft, Google und Facebook Verträge abschließen und dem gläsernem Mensch steht theoretisch nichts mehr im Wege.

Wie kann unsere Gesellschaft einen sinnvollen Spagat zwischen Sicherheit und Freiheit im Netz machen. Ich denke man, muss dieses Thema von zwei Seiten betrachten. Die Menschen über das Internet aufklären und für Politik bzw. Firmen gewisse Benimmregeln aufstellen. Der Bürger sollte sich absolut bewusst sein, was er im Internet tut und welche Auswirkungen dies haben kann. Meiner Meinung haben Androhungen zu einem Amoklauf auch im Internet nichts zu suchen. Dafür sollte man schon Kinder die ihre ersten Schritte im Internet hat sensibilisieren. Man sollte gerade für private Tätigkeiten ein Pseudonym verwenden und nicht wie einige Politiker fordern, diese abschaffen. Anonymität ist ein Grundprinzip des Internets und würde man dies verbieten, würde man nur den „guten“ Internetbenutzern die Privatsphäre nehmen, denn für die „Bösen“ gibt es immer Möglichkeiten sich zu verstecken. Genau wie bei einer Hausdurchsuchung, wird es dem Staat vermutlich immer möglich sein, eine Onlinedurchsuchung durchzuführen. Allerdings sollte wie bei der Hausdurchsuchung mindestens eine richterliche Anordnung vorliegen. Der Staat sollte allerdings nicht in der Lage sein, Sicherheitslücken in einer Software auszunutzen, um an Daten zu kommen und Firmen daran hindern, die Sicherheitslücken zu schließen. Dies würde Anderen die Möglichkeit geben, an die Daten zu kommen (technische Hürden sind für mich kein Argument). Nicht nur der Staat, sondern auch die Firmen wie Facebook sollten gewisse Regeln befolgen. Klare Nutzungsbedingungen sollten dem Benutzer einer Software einen Überblick geben geben was mit seinen Daten geschieht.

 

tl;dr Benutzer sollten wissen, was sie im Internet tun und welche Spuren sie hinterlassen und Firmen/Staaten sollten gewisse Regeln befolgen müssen.

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